Das Geldinstitut ist gut aufgestellt und setzt auf digitale Angebote und Bildung junger Menschen in Sachen Finanzen.
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren auch 2025 alles andere als einfach: Steigende Kosten, Fachkräftemangel und internationale Unsicherheiten prägten die Wirtschaft auch in der Region. Dennoch konnte die Sparkasse Krefeld ihre positive Geschäftsentwicklung fortsetzen und in wichtigen Bereichen zulegen, wie der Vorstand in einem Pressegespräch veranschaulichte. Die Sparkasse Krefeld wies 2025 ein starkes Wachstum von gut fünf Prozent auf eine Bilanzsumme von 10,6 Milliarden Euro auf.
Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung auch im Kreditgeschäft. Hier stieg das Volumen um 8,63 Prozent auf rund 6,8 Milliarden Euro. Das private Baufinanzierungsgeschäft war Haupttreiber im privaten Kreditgeschäft. Ebenso war im abgelaufenen Jahr ein starker Anstieg bei den Unternehmensfinanzierungen zu verzeichnen – ein positives Signal aus der Wirtschaft in der Region.
Auch die Einlagen der Kundinnen und Kunden entwickelten sich positiv und erreichten mit gut 8,1 Milliarden Euro ein Plus von 4,6 Prozent. Parallel dazu wuchs das Wertpapiergeschäft leicht auf knapp 3 Milliarden Euro.
Der Jahresüberschuss stieg im Vergleich zum Vorjahr noch einmal leicht auf 7,7 Millionen Euro.
Neben den Geschäftszahlen rückt die Sparkasse auch ihre Rolle in der Region in den Blick. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Finanzbildung. Seit Jahren arbeitet das Institut mit Schulen in Krefeld, Kempen und Umgebung zusammen, unter anderem mit dem Luise-von-Duesberg-Gymnasium und dem Rhein-Maas-Berufskolleg in Kempen sowie der Liebfrauenschule in Mülhausen. Programme wie das „Planspiel Börse“ oder Schulpatenschaften sollen jungen Menschen wirtschaftliche Zusammenhänge näherbringen. Für diese Projekte werden jährlich rund 62.000 Euro bereitgestellt.
Die Sparkasse setzt weiterhin auf eine Nebeneinander von hoher Präsenz vor Ort und digitaler Erreichbarkeit über die Internetfiliale und die Sparkassen-App. Digitale Nutzungen legten weiter zu. Ergänzt wird das durch spezielle Angebote für junge Kundinnen und Kunden, die frühzeitig an den Umgang mit Geldanlage und Kapitalmarkt herangeführt werden sollen.
Auch das gesellschaftliche Engagement bleibt ein zentraler Bestandteil der Arbeit. Insgesamt flossen im vergangenen Jahr mehrere Millionen Euro in die Region: Neben Spenden und Sponsoring wurden über die Sparkassen-Stiftungen zahlreiche Projekte unterstützt – von Kultur über Sport bis hin zu sozialen Initiativen.
Unter dem Strich zeigt sich die Sparkasse Krefeld damit weiterhin stabil aufgestellt. Das Institut wächst, bleibt regional stark verankert und setzt zugleich verstärkt auf Bildung und Digitalisierung.

