Bei Latzel Steuerberater und dem dazugehörigen S15 institut beginnt Beratung von Unternehmen auch mal mit ein paar Legosteinen – und führt von dort zu den großen Fragen rund um Digitalisierung, Nachfolge und Unternehmensentwicklung.
Die kleine gelbe Lego-Ente auf dem Besprechungstisch, die Dartscheibe an der Wand, dazu bunte Skizzen als anschauliche Visualisierungen: Wer zum ersten Mal die Räume der Kanzlei Latzel an der Schorndorfer Straße 15 am Kempener Bahnhof betritt, wundert sich vielleicht. Bevor es hier um Zahlen geht, werden die Hände beschäftigt und die Menschen in den Fokus gerückt. Die Lego-Ente ist dabei kein Spielzeug, sondern ein Werkzeug.
„Bereiten Sie sich darauf vor, nicht vorbereitet zu sein“, ist auf der Internetseite der Kanzlei zu lesen. Holger Latzel und sein Team wollen Denkprozesse anstoßen. Gerade Handwerksunternehmer – eine der wichtigsten Zielgruppen der Kanzlei – sind es gewohnt, Dinge anzupacken und Lösungen zu entwickeln. Die kleine Ente lockert nicht nur die Atmosphäre auf, sondern zeigt auch, dass hier anders gearbeitet wird als in einer klassischen Steuerkanzlei.
„Wir wollen zeigen, dass wir anders sind“, beschreibt Steuerberaterin Lara Lennartz ihren Arbeitsplatz, an dem sie selbst ihre gesamte berufliche Entwicklung erlebt hat: von der Ausbildung über das Studium und das Steuerberaterexamen, die Spezialisierung als Fachberaterin für Baugewerbe und Handwerk bis hin zum Mitglied der Kanzleileitung. Eine Entwicklung, die sinnbildlich für die Philosophie steht: Hier wachsen Menschen und Team gemeinsam.
Holger Latzel hat seine Kanzlei bewusst weiterentwickelt. „Wir gucken mit einem ganz anderen Blick auf unsere Kunden“, sagt er. Steuerberatung sei längst mehr als Finanzbuchhaltung, Lohnabrechnung und Jahresabschluss. Vielmehr gehe es darum, Familienunternehmen in ihrer gesamten Entwicklung zu begleiten. Gerade deshalb konzentriert sich die Kanzlei heute bewusst auf den familiengeführten Mittelstand – insbesondere auf Handwerks-, Produktions- und Verarbeitungsbetriebe, Ingenieurbüros und Architekten.
Auf Augenhöhe mit dem Mittelstand
Die Nähe zum Handwerk ist bei Holger Latzel Teil der eigenen Biografie. Er wuchs in einem familiengeführten Handwerksbetrieb auf und brachte schon als Neunjähriger Rechnungen und Angebote zu Kunden. Die Herausforderungen mittelständischer Familienunternehmen kennt der heute 54-Jährige deshalb auch aus eigener Erfahrung. Er weiß, wie Entscheidungen in Familienbetrieben entstehen, welchen Druck Unternehmer tragen und warum pragmatische Lösungen oft wichtiger sind als theoretische Konzepte.
Mit dem S15 institut ist ein eigener Geschäftsbereich entstanden, der die klassische Steuerberatung ergänzt. Hier geht es um Digitalisierung, Projektmanagement, Führungskräfteentwicklung, Mediation, Change-Management und Unternehmensentwicklung. Nicht als Selbstzweck, sondern weil sich die Fragen der Unternehmer verändert haben.
„Wir beraten in Unternehmensnachfolge, in Strukturthemen oder begleiten junge Führungskräfte“, erklärt Lara Lennartz. Es geht darum, den gesamten unternehmerischen Zusammenhang zu verstehen und zu begleiten. Dabei ist das Kundenspektrum des S15 instituts nicht allein auf Handwerksbetriebe fokussiert. Auch Unternehmen aus anderen Branchen können sich hier ganzheitlich beraten lassen und dieses Angebot auch unabhängig von der Steuerberatung in Anspruch nehmen. Dafür ist rund um das S15 institut ein Netzwerk aus Expertinnen und Experten entstanden, die je nach Fragestellung hinzugezogen werden können.
Besonders deutlich wird dieser Ansatz beim Thema Unternehmensnachfolge. Für Holger Latzel ist sie eine der großen Herausforderungen des Mittelstands in den kommenden Jahren. „Die Steuerberatung geht eigentlich erst los, wenn klar ist, wohin die Reise gehen soll“, sagt er. Vorher gehe es darum, Interessen sichtbar zu machen, Erwartungen zu klären und Familien miteinander ins Gespräch zu bringen. Als ausgebildeter Wirtschaftsmediator begleitet Holger Latzel genau diesen Prozess. Seine wichtigste Erkenntnis bringt er in einem Satz auf den Punkt: „Eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge beginnt mit frühzeitiger und erfolgreicher Kommunikation. Man muss miteinander reden.“
Um komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen, setzt das S15 institut auf Visualisierung. Graphic Facilitator Eva Latzel entwickelt große Schaubilder, die Gespräche begleiten und Zusammenhänge sichtbar machen. Rollen, Interessen und Konflikte werden nicht in langen Protokollen festgehalten, sondern grafisch dargestellt. Gerade in Familienunternehmen, in denen Emotionen und wirtschaftliche Entscheidungen eng miteinander verbunden sind, schafft diese Arbeitsweise oft Klarheit.
Auch bei der Digitalisierung verfolgt das Team einen ungewöhnlich praktischen Ansatz. Nicht die Technik steht im Mittelpunkt, sondern der Nutzen. Gemeinsam mit den Unternehmen werden Prozesse analysiert, neu gedacht und digital abgebildet.
Dabei spielt Künstliche Intelligenz zunehmend eine Rolle. Sie verändert auch die Anforderungen an die Mitarbeitenden. Gefragt sind Menschen, die bereit sind, Neues auszuprobieren und Veränderungen aktiv mitzugestalten. Diese Haltung prägt auch das eigene Team. Gesucht werden engagierte Mitarbeitende, die Lust haben, die Zukunft mit unserem Team zu gestalten. „Wir sind immer offen für Menschen, die Lust haben, kreativ in unserem Team mitzuarbeiten“, lädt Lara Lennartz Interessierte ein, sich zu bewerben.
Das Team setzt auf Kreativität und Neugier
Die Metapher des Balls beschreibt den Führungsstil der Kanzlei Latzel vielleicht am besten. Verantwortung abzugeben, sagt Holger Latzel, bedeute nicht, den „Ball“ einfach fallen zu lassen. Viel wichtiger sei es, ihn jemandem bewusst zuzuwerfen: vorher Blickkontakt zu suchen, zu warten, bis der andere bereit ist, und den Ball mit der richtigen Kraft zu spielen. Erst dann entsteht Vertrauen. So versteht er Zusammenarbeit – mit Mitarbeitenden ebenso wie mit Mandanten.
Weitere Merkmale, die die Kanzlei ausmachen, sind auf der Website zu finden. Und neben der Lego-Ente findet man dort übrigens auch noch eine weitere Figur, die für das Team Latzel eine besondere Bedeutung hat: Charlie Brown. Einer, der durchaus mal auf die Nase fällt, sich davon aber nie entmutigen lässt und immer wieder aufsteht.
Das passt gut zu einem Unternehmen, das Veränderungen nicht als Bedrohung versteht, sondern als Chance. Denn wer den Mittelstand in die Zukunft begleiten will, braucht nicht nur Fachwissen. Er braucht Neugier, Mut – und manchmal eben auch eine kleine Lego-Ente auf dem Besprechungstisch.
Latzel Steuerberater
Schorndorfer Straße 15
47906 Kempen
Telefon: 02152 91 443-0
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E-Mail:
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S15 Institut für -Beratung und Training
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